„Ein Bürger ist nicht, wer bloß in der Gesellschaft lebt, ein Bürger ist, wer sie ändert.” Augusto Boal

Wahlprogramm im Vergleich

Vergleich der Wahlprogramme

Auf dieser Seite finden Sie einen Vergleich der Wahlprogramme zur Kommunalwahl 2009 in Halle. Die ausführlichen Wahlprogramme finden Sie hier.

Wir haben bei der Erstellung dieser Übersicht für jede Partei bzw. Wählervereinigung die drei wichtigsten Punkte ermittelt und aufgezählt. Hierbei wurden, wenn mehrere Punkte zur Auswahl standen, jeweils die konkretesten Aussagen der einzelnen Wahlprogramme aufgeführt. Diese Tabellen stellen also nicht die ausführlichen Ziele der Parteien bzw. Wählervereinigungen dar, sondern nur eine verkürzte und von uns priorisierte Übersicht über die Wahlprogramme.

  CDU FDP Linke
Finanzen / Wirtschaft - wirtschaftsfeindliche Bürokratie abbauen
- Verwaltung muss sich als Dienstleister verstehen
- Verwaltung muss selbst sparen
- Schaffung wirtschaftlicher Perspektiven, v.a. für Familien
- Bindung ortsansässiger
Unternehmen an die Stadt
- Berücksichtigung regionaler Unternehmen bei freihändigen Vergaben
- Weiterentwicklung des Technologie- und Gründerzentrums
- Stärkung der öffentlichen Unternehmen
- Abschaffung der Zweitwohnsitzsteuer und Willkommenspaket für Studierende mit Hauptwohnsitz Halle
Infrastruktur - Prüfung verkehrspolitischer Grundsätze
- Attraktiver, kundenfreundlicher und kostenbewusster ÖPNV
- Bauleitplanung und Umweltschutz konfliktfreier gestalten
- barrierefreier Zugang zum ÖPNV, Behörden und Verkaufseinrichtungen
- attraktives studentisches Semesterticket Leipzig-
Halle, Jobticket für Arbeitgeber, Leipzig-Halle-Karte für Touristen
- ein attraktives Semesterticket, das die Region Halle-Leipzig mit einbezieht
- Planung der Verkehrsinfrastruktur der Bevölkerungsentwicklung anpassen
- neues Radwegesanierungsprogramm
Familie - Mitspracherecht Jugendlicher fördern und Lebenserfahrung älterer Menschen nutzen
- konsequentes Vorgehen gegen Drogenmissbrauch
- Stärkung von Elternkompetenz
- Tagesmutter bei Krippen- oder Kindergartenplatzmangel
- flexible Öffnungszeiten der Kindergärten
- Ausbau des Netzes von Kinderspielplätzen
- Umsetzung des Rechtsanspruches eines jeden Kindes auf einen Ganztagsplatz in Krippe und Kindergarten
- mittelfristig Gebührenfreiheit für einen Kitaplatz schaffen
- Schülerticket für alle Kinder - von der ersten Klasse bis in die Sekundarstufe II
Bildung - bedarfsgerechtes Schulnetz
- flexiblere Lösungen für Schülerbeförderung
- Gebäudesanierung und Instandhaltung
bei effektiver Nutzung aller Finanzierungsmöglichkeiten
- schulnahe, qualifizierte Hortbetreuung
- kurze Schulwege in der Grundschulzeit
- Bonuspaket für Erstwohnsitznahme und attraktives Semesterticket
- Einrichtungen der kulturellen Bildung sollen ein bezahlbares Angebot für Kinder und Jugendliche aus allen sozialen Schichten bleiben
- Bereitstellung von Lehrstellen in Stadtverwaltung und städtischen Betrieben
- Abstimmung der Volkshochschule Halle mit der Volkshochschule Saalekreis
Kultur - Förderung und Unterstützung von Kultureinrichtungen
mit überregionaler Anziehungskraft und Identität stiftender Wirkung
- Erhalt und Entwicklung der kulturellen Vielfalt
- breite musische Bildung unabhängig von sozialer Situation
- Entwicklung eines langfristigen Konzeptes
- Gemeinsame Nutzung von Werkstätten und Veranstaltungsorten
- Bestandswahrung und Ausbau
- günstige Eintrittspreise zu den Kultureinrichtungen sowie die kostenlose Nutzung der Stadtbibliothek für Studierende
- Unterstützung der gemeinsamen Theater, Oper und Orchester GmbH
- Unterstützung der freien Kulturszene der Stadt
Sport - finanzelle Konzentration auf den Kinder- und Jugendsport
und Schwerpunktsportarten
- Stärkung des Ehrenamts in der Sportarbeit
- Abbau des Investitionsrückstandes bei Sportstätten
- Förderung von Sport als Präventionsmaßnahme
- Übergabe von Sportstädten an Vereine
- für den Neubau des Kurt-Wabbel-Stadions
- bedarfsgerechte Förderung der Sportvereine, die es allen Sportinteressierten ermöglicht Sport zu treiben
- Umbau des Kurt - Wabbel - Stadions
- Bau einer Ballsporthalle, die den Ansprüchen der 1. und 2. Bundesliga in den Ballsportarten entspricht
  Grüne MitBürger SPD
Finanzen / Wirtschaft - Abschaffung der Zweitwohnsitzsteuer
- Unterstützung der Entwicklung Halles zu einer Medienstadt
- Erhalt der Sparkasse in kommunaler Trägerschaft
- flexible Gestaltung der Grund- und Gewerbesteuer
- mittels Steuersenkungen Gewerbeansiedlungen fördern
- Standortnachteile ausgleichen
- Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften, Kammern und Verbänden in allen Fragen der Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik
- Stadtwerke Halle sollen Eigentum der Stadt bleiben
- weitere Nutzung von Public-Private-Partnership-Modellen
Infrastruktur - kostenlose Mitnahme von Fahrrädern in Bussen und Straßenbahnen
- Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung zur Verbesserung Parkplatzsituation Anlieger
- Ausbau des innerstädtischen Routennetzes für Fahrradfahrer
- Einrichtung eines städtischen Bauhofes
- Sanierung und Erneuerung der Verkehrsachsen sowie den Ausbau des Radwegenetzes
- Handlungsbedarf: Verkehrsknotenpunkt Steintor, dem Joliot-Curie-Platz, Burgstraße, Mühlweg, Torstraße
- attraktiver Nahverkehr mit bei Verbesserung des barrierefreien Zugangs
- die weitere Sanierung und den Ausbau bestehender Radwege im Rahmen der städtischen Radwegekonzeption
- Verbesserung der Schifffahrt auf der unteren Saale
Familie - Ziel ist der gebührenfreie Kindergarten mit Ganztagsbetreuung
- Förderangebote für Kinder und Jugendliche „bildungsferneren“ Familien
- Sicherung der Unterstützung von einkommensschwachen Familien bei den Kosten für die
Mittagessen in Kindergärten und Schulen
- Geschwister-Ermäßigung bei den geplanten Kita-Gebühren ein
- Übersicht von Leistungen und Angeboten sämtlicher weiterführender Schulen und Grundschulen
- Kindergartenplätze für alle Kinder ab Geburt
- Fortsetzung kommunales Beschäftigungsprogramm
- Betrieb Jugendwerkstätten
Bildung - Schaffung von Weiterbildungsangeboten für alle Erzieherinnen und Erzieher
- Erhalt und Ausbau seiner Hochschulen und der Forschungslandschaft
einsetzen
- Bildungskürzungen sind nicht akzeptabel.
- MLU mit der Rolle als Leituniversität Sachsen-Anhalt stärken
- starke Lobby gegenüber der Landesregierung bilden, um weiteren Fachbereichsschließungen oder noch tieferen Einschnitten in die Hochschulstruktur entgegenzuwirken.
- die Übertragung der Dienstaufsicht über die Schulen an die Kommune
- Ganztagsbildung fördern
- Angebote im Bereich der Erwachsenenbildung, der Volkshochschule und des Abendgymnasiums erhalten
Kultur - mehr eintrittsfreie Sonntage in Museen sowie Ausweitung der Angebote des Halle-Passes.
- Unterstützung unabhängiger Medienprojekte zur Förderung der Medienvielfalt und des Meinungspluralismus
- Sicherung der Finanzen von Konservatorium, Stadtsingechor, Kinderchor der Stadt Halle und desKinderchorfestival
- Alle städtischen Kultureinrichtungen erheben auf ihre Eintrittskarten einen erhöhten Eintritt von 10 Cent zur Förderung freischaffender Künstler - Förderung der Angebote für Kinder und Jugendliche
- Einrichtung von Halleschen Kulturtagen
- Zusammenführung von Bibliotheken, Volkshochschulen und Muiskschulen aus Halle und Saalkreis
Sport - Die Freibäder der Stadt (Saline, Nordbad und Angersdorfer Teiche) sind
unbedingt zu erhalten.
- Die Eissporthalle muss in ihrem Bestand gesichert werden.
- Stadionneubau nur bei klarem Betreiberkonzept und überwiegender Finanzierung durch Landesfördermittel und Sponsorengelder.
- Erhalt der Eissporthallle
- Überprüfung auf Realisierbarkeit eines Campingplatzes im Naherholungsbereich Saale
- Sanierung und damit Erhalt des Nordbades
- Sportstättensanierungsprogramm unter Berücksichtigung der Bedürfnisse des Behindertensports
- die Öffnung von städtischen Sportstätten auch für nicht vereinsgebundenen Sport abends, an den Wochenenden und in den Ferien
- die Sanierung des Stadions jetzt mit allen Möglichkeiten unterstützen
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