„Ein Bürger ist nicht, wer bloß in der Gesellschaft lebt, ein Bürger ist, wer sie ändert.” Augusto Boal

Interviews

Interviews mit Kandidaten zur Landtagswahl

Wir haben die Direktkandidaten aus Halle (Saale) um ein schriftliches Interview gebeten. Die Direktkandidaten zur Landtagswahl 2011

Partei Wahlkreis Name Zitat Zum Interview
CDU 37 Marco Tullner Wir müssen die Partizipationsmöglichkeiten unserer Demokratie kritisch würdigen. Eine grundlegende Abkehr von der repräsentativen Demokratie lehne ich jedoch ab. Zum Interview mit Marco Tullner
38 Bernhard Bönisch Die Wahlbeteiligung geht aber tatsächlich bundesweit tendenziell zurück. Das liegt am zunehmend schlechten Image der Politik und der Politiker, sagen die Medien. Zum Interview mit Bernhard Bönisch
39 Thomas Keindorf Was bei dem Projekt "Stuttgart 21" auf beiden Seiten passiert ist finde ich nicht in Ordnung. Es ist schlimm wie die Politik mit den Menschen dort umgeht, unabhängig davon, welche Meinung sie vertreten. Zum Interview mit Thomas Keindorf
Die Grünen 37 Dietmar Weihrich Vereinfacht ausgedrückt: Wir bauen zwar neue Autobahnen, können aber noch nicht einmal die Winterschäden an bestehenden Straßen beseitigen. Zum Interview mit Dietmar Weihrich
38 Claudia Dalbert Viele Menschen, die nicht wählen gehen, sind nicht politikmüde, sondern sie haben die Nase voll von einer Politik, die von oben nach unten Entscheidungen durchdrückt und sich nicht um die Meinung der Bürgerinnen und Bürger schert. Zum Interview mit Claudia Dalbert
Die Linke 36 Uwe-Volkmar Köck Aus oppositioneller Sicht gibt es kein von der Landesregierung angestoßenes Projekt, das vorbehaltslos förderwürdig ist. Zum Interview mit Uwe-Volkmar Köck
37 Hendrik Lange Die Menschen müssen wieder den Eindruck gewinnen, dass Politik ihre Probleme lösen kann. Dazu gehört aber auch die Bürgerbeteiligung bei politischen Entscheidungen. Außerdem glaube ich, dass der Kuschelwahlkampf zwischen SPD und CDU und das einschießen auf eine große Koalition den Eindruck vermitteln, die Wahl sei schon gelaufen. Zum Interview mit Hendrik Lange
38 Swen Knöchel Dazu hat sich ein starker Niedriglohnsektor ausgebreitet und das vor allem in Branchen mit geringer Wertschöpfung. Daraus ist das Hauptproblem von Sachsen-Anhalts Wirtschaft abzuleiten, die Kaufkraft beträgt hier nur ein Bruchteil anderer Bundesländer. Zum Interview mit Swen Knöchel
39 Marion Krischok Es entstanden befristete Arbeitsverhältnisse, sehr oft über Zeitarbeitsfirmen und mit Niedriglohn. Nur für die Hälfte der jungen Leute gibt es nach der Ausbildung einen Arbeitsplatz in unserem Land. Zum Interview mit Marion Krischok
FDP 38 Beate Fleischer Über das Volk hinweg zu regieren und zu entscheiden bringt und brachte immer wieder Unstimmigkeiten und Proteste, so wie wir es derzeit in Stuttgart erleben. Zum Interview mit Beate Fleischer
39 Gerry Kley Sollte es gesellschaftlicher Konsens sein, Wählen wieder interessant zu machen, müsste sich die allgemeine Diskussion von der ständigen Verunglimpfung der gewählten Abgeordneten und der ungeprüften Glorifizierung von außerparlamentarischen Initiativen wieder zu einer Konzentration auf Sachthemen und deren Lösung hinwenden. Zum Interview mit Gerry Kley
Piratenpartei 37 Thilo Fester Ich denke, dass die Menschen sich übergangen fühlen und empfinden die Demokratie, so wie sie heute gelebt wird, nicht mehr als das, was der Begriff eigentlich bedeutet: die Herrschaft des Volkes. Zum Interview mit Thilo Fester
38 Henning Lübbers Durch Intransparenz, Vetternwirtschaft und teilweise Korruption hat dieses Bundesland gravierende Mängel in der Finanzierung von Projekten in allen Lebensbereichen. Das Bildungssystem ist unterfinanziert, Kulturangebote und Jugendförderung vernachlässigt. Zum Interview mit Henning Lübbers
SPD 36 Thomas Felke Wer nicht wählt, hat danach in meinen Augen auch keinen Anspruch, sich über politische Verhältnisse zu beschweren und bekommt dann u.U. Vertreter ins Parlament, die er dort überhaupt nicht will. Zum Interview mit Uwe-Volkmar Köck
37 Katja Pähle Hier sind alle gefragt, um wieder politisches Interesse zu wecken. Politiker sind ein Teil davon und sie können hier einiges beitragen, um mit den Bürgerinnen und Bürgern im Gespräch zu bleiben. Zum Interview mit Katja Pähle
38 Mario Kremling Die demokratischen Parteien und deren Kandidatinnen und Kandidaten müssen deutlich sagen, wofür sie stehen und wofür nicht. Zum Interview mit Mario Kremling
39 Burkhard Feißel Mit der Briefwahl hat jeder die Möglichkeit zu wählen, auch wenn der Wahltermin nicht passt. Der Ball liegt klar beim Bürger! Zum Interview mit Burkhard Feißel
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